Georges Moustaki

Geboren als Yussef Mustacchi als Sohn griechischer Eltern im ägyptischen Alexandria zieht es den jungen Moustaki bald schon nach Paris, wo er einer der Großen des französischen Chansons werden sollte, erst nur als Komponist für andere Stars wie Yves Montand, Henri Salvador, Dalida, später dann mit seinem Glaubensbekanntnis "Le Métèque" auch als eigenständiger Chansonnier von einer ganz besonderen Ausstrahlung mit seinem fast schon mythisch schlohweißen und zerzausten Bart und seiner einzigartigen Mischung aus brummiger Stimme und berührenden Texten.

Vor allem zwei Größen des Chansons sind es, die einen prägenden Einfluß auf ihn ausüben: Georges Brassens, an den er nicht nur in der Vortragsweise erinnert, sondern der den jungen Moustaki einst ermutigte, daß er dessen Vornamen in seinem Pseudonym adaptierte und Edith Piaf, mit der Moustaki eine skandalträchtige Liebesaffaire hatte (sie war zwanzig Jahre älter als er) und für die er ihren Welterfolg "Milord" schrieb.

Heute ist der Mann mit dem unbändigen Bart vor allem eines: ein Reisender, ein Vagabund zwischen den Welten, ein vielseitig begabter Künstler, Maler und Poet, der in Hymnen wie "Ma liberté" oder "Ma Solitude" den Menschen aus dem Herz zu singen scheint. Doch von sich selbst sagt er stets: "Ich häng’ am Leben, nicht am Geld, als ein von jedem Wind der Welt zerzauster Hirt aus Griechenland." (aus: "Le Métèque")



Non, je ne suis jamais seul
Avec ma solitude
Ma Solitude